Fausts Erben

Die Geschichte des Weingutes, deren Bewohner und Erbauer

Die Häuser

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Den Einen oder Anderen wirds vielleicht auch mal interessieren, was nun aus unserem Hof geworden ist. Auf diesen Bildern sind mal ein paar Impressionen, stellenweise noch vom Bau, eingefangen.
Die beiden Altbauhäuser wurden saniert und wieder aufgebaut. Fehlende Wände wurden in Kalksandstein neu gesetzt, gedämmt wurde von außen, das Dach mit Zellulose Einblasdämmung.
Die beiden Altbauten sehen jetzt wieder fast aus wie früher, naja gut, das Fachwerk ist weg, das große Haus ist etwas kürzer geworden, und das Dach hat auch keine Fledermausgauben mehr, aber sonst sehr schön gelungen. Innen ist es natürlich deutlich moderner.

2 neue Häuser (1 Doppelhaus, 1 Einzelhaus) wurde in Holzständerbauweise errichtet und haben den Hof damit wieder seine vier Seiten zurückgebracht. Im hinteren Teil des Hofes, wo früher die Ställe waren, steht das Doppelhaus. Eine Hälfte davon (meine) ist als Passivhaus gebaut, das andere nach KfW-Norm. Das Einzelhaus freut sich auch über den erreichten Passivhausstandard. Hier stand früher eine große Scheune mit mehreren großen Toren, breit genug um Kutschen oder LKWs zu beherbergen. Die Neubauhäuser sind mit Flachdach gebaut, welches bei allen begrünt wird (noch sind die Pflanzen aber nicht sonderlich hoch).
Die Flachdächer und die moderne Architektur sind übrigens immer wieder der Kritik älterer Passanten ausgesetzt („Diese neumodischen Häuser haben ja gar kein  Dach!“), aber damit müssen wir wohl leben.
Die Holzbauten sind auch alle mit Zellulose-Einblasdämmung gedämmt (bei den Passivhäusern sind die Wände dafür über 50cm dick). Die Hauswände sind mit senkrechter Holzverschalung aus Lärche verkleidet.
Vor den Fenstern gibts elektrisch angetriebene Senkrechtmarkisen. Das ist bei den großen Fenstern im Sommer auch nötig, da sich das Haus sonst schnell aufheizt und die Wärme kaum wieder abgibt.

Alle Häuser haben ihre eigene Gasheizung California region phone , auf den Dächern sind überall zusätzlich Warmwasserkollektoren installiert, die das warme Wasser an sonnigen Tagen in einen Speicher pumpen und damit die Gasheizung (und das Portemonnaie) entlasten. Alle Häuser haben zudem eine kontrollierte Wohnraumlüftung, bei den neuen Häusern wird die Luft dazu auch noch über einen Erdwärmetauscher angesogen und vorgeheizt (bzw. im Sommer vorgekühlt, im Winter vorgeheizt).
Alle Fenster sind Holzfenster, bei den Passivbauten zusätzlich mit 3-Scheiben verglast, und Alu außen. Einige Familien haben sich Lehmwände bzw. Lehmputz eingezogen, um das Wohnklima noch weiter zu verbessern.

Zu einem eigenen Brunnen haben wir uns noch nicht durchringen können, obwohl den Kindern sicherlich ein Plansch-spielplatz auf dem Hof ganz großartig gefallen würde. Vielleicht denken wir erst mal über eine Zisterne nach, damit man dem Hof wenigstens seine Handschwengelpumpe wieder zurückbringen kann -Robert

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