Fausts Erben

Die Geschichte des Weingutes, deren Bewohner und Erbauer

Ich hab Schuppen!

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Diesen Ausruf würden wir gerne machen, allein so ein Entscheidungsfindungsprozess in unserem Kibbuz kann sich länger hinziehen als gedacht. Es geht um einen Fahrradschuppen für alle. Eins ist klar: jeder will einen haben. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf.
Erste konspirative Treffen der AG Fahrradschuppen im Jahr 2013. Ein Schuppen für alle, oder Einzelboxen pro Familie? Wenn ja, wieviel Stellplätze darf jeder haben? Bei sieben Familien kommt man schnell auf gut 25 Fahrräder! Will man sein Fahrrad nur vor Regen und Langfingern schützen, oder auch noch den Krempel vom Camping mit einlagern? Also bloss 1,5m hohe Boxen oder 3m hoch? Wo kann man so etwas hinbauen? Die freien, ungenutzten Stellen sind für manch einen zu abgelegen, die zentralen Stellen schon zugebaut. Wenn sich kein Einzelplatz finden lässt, ist es ökonomisch vertretbar, mehrere kleine Schuppen zu bauen? Nein.
Also alles noch mal auf Anfang! Oder vielleicht gleich mit den Carports zusammen bauen. Gut! Doch dann fühlen sich  Parteien benachteiligt, die gar kein Auto haben oder keinen Carport brauchen.
Alles noch mal auf Anfang! Styroporwürfel auf den Plänen hin- und herschieben. Kompromiss gefunden! Dann noch die Ausstattung, Holzverkleidung, Gründach? Dann mal vorsichtig Angebote einholen, in welchem Preisbereich wir uns befinden. Zu teuer?
Alles noch mal auf Anfang? Or neeh. Ach, und einen Bauantrag will die Stadt Dresden dafür auch noch haben…Na gut, jetzt endlich einen Kompromiss gefunden. Alles ausgemessen: da passen die Parkplätze nicht mehr, zu wenig Platz zum Rangieren.
Alles noch mal auf Anfang! Mehrere Krisensitzungen. Ich wage es kaum aufzuschreiben, aber jetzt haben wir vielleicht einen Kompromiss gefunden? Nach einem Jahr Planen und debattieren. Mal schauen wann die Fahrräder dann wirklich ihren Standplatz gefunden haben. Es steht sicher hier im Blog 🙂

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